Diorama 4 – Die Hölle und Jesus als Auferstandener und Erlöser PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Claudia Laghusemann   
Freitag, den 26. Februar 2016 um 20:50 Uhr

Die Darstellung der Hölle ist eine geistliche Welt, die kein Menschenauge zu sehen bekommt!

Diese Welt ist für uns verborgen und ist doch so real zu erleben, wie wir Menschen hier auf Erden leben.

Die Hölle ist düster und mit Feuerflammen dargestellt. In ihr sind viele Menschen, die sich gegenseitig mit Äxten,

Speeren sowie Pfeil und Bogen schwer verletzten oder töten. Aber in der Hölle wird man getötet

und man stirbt doch nie, und das von Ewigkeit zu Ewigkeit, wie denn in Jesaja 66, 24 geschrieben steht:“...

denn ihr Wurm wird nicht sterben und ihr Feuer wird nicht verlöschen...!

Diese Menschen sind mit dem Schmutz ihrer Sünden behaftet und haben überall Wunden am ganzen Körper,

die sie sich gegenseitig zugefügt haben.

 

Am linken oberen Rand der Hölle ist eine grausame Szene mit zwei Menschen dargestellt,

wo der eine auf einem Holzbalken hilflos liegt und von dem davor stehenden Angreifer mit einem großen Stein erschlagen wird.

Diese Szene bedeutet, das der Mensch, durch seine Erbsünde, die er in sich hat, Täter und Opfer seiner Sünde ist.

So schaut Gott in unsere sündhafte und verwundete Seele hinein, während wir auf Erden leben und erbarmt sich unser.

Deswegen hat er aus lauter Liebe zu uns Menschen, seinen Sohn Jesus Christus geopfert,

damit wir nicht in die Hölle gehen müssen!(Siehe Diorama 3 Jesu Kreuzigung auf dem Berg von Golgatha).

 

In der Hölle sind die drei Kreuze von Golgatha noch einmal dargestellt.

Aber was für eine andere Szene finden wir hier vor. Der unbußfertige, lästernde Übeltäter bleibt für die

Ewigkeit am Kreuz hängen. Für ihn gibt es von nun an keine Erlösung mehr. Der andere Übeltäter,

dem Jesus seine Sünden vergeben hat, hängt nicht mehr am Kreuz! Die Banden des Todes sind durchtrennt.

Auf das Holz haftet überhaupt kein Blut mehr. Was hat das zu bedeuten?

 

In der Mitte der beiden Kreuze steht das Kreuz, wo Jesus gekreuzigt wurde. Die Aufschrift : INRI deutet darauf hin.

Über den Kreuzbalken hängt sein roter Mantel. Es ist seine Königswürde, die ER auch im Angesicht

des Todes und der Hölle nicht verloren hat. Das Kreuz ist blutverschmiert, aber Jesus hängt dort nicht mehr....

was ist passiert?

 

Am unteren rechten Rand sehen wir nun eine erstaunliche Schlüsselszene:

Der Auferstandene Herr Jesus Christus steht in einem reinen weißen Gewand vor einer Brücke,

die überwiegend aus Gold besteht. Seine Nägelmale an Händen und Füßen deuten darauf hin,

das er es tatsächlich gewesen ist, der gekreuzigt wurde. Da wo er steht,

scheint es überall um ihm herum von Obstsbäumen- und Sträuchern zu blühen,

ja sogar eine sprudelnde Wasserquelle kommt hinter ihm aus einem Felsen heraus.

Hier deutet sich ein Stück des Himmelreiches an. Da wo Jesus Christus ist, da ist einfach nur pralles Leben,

ER ist die lebendige Quelle des Lebens, das Ewige Leben! Vor ihm versammelt sich eine kleine Schar

von Erlösten, die ebenso wie Jesus in reine, weiße Gewänder gekleidet sind. Zwischen ihnen ist eine Kluft,

ein Teil der Hölle, die Sünde, die uns von Gott im Himmel trennt. Aber durch die Goldene Brücke haben

die erlösten Menschen nun Zugang zum Himmelreich und zu Gott! Am Anfang der Brücke, wo die Erlösten stehen,

ist die Brücke aus Holz gebaut. Dies bedeutet, das die Menschen von sich aus versuchen, zu Gott zu gelangen.

Das kann nicht gutgehen, weil Holz, wenn es im Ofen „geläutert“ wird, verbrennen wird. Aber im Ofen geläutertes

Gold verbrennt nicht. Es wird flüssig und kann in eine andere Form gegossen werden. Allein die Schlacke

sondert sich im Glutofen von dem Edelmetall ab. Genau so wenig können Menschen von sich aus Gott gefallen.

Nur der Sohn Gottes kann mit seinem stellvertretendem Tod die Menschen erretten. So ist es auch zu verstehen,

das die Brücke aus Gold, vom Himmelreich, also von Gott ausgehend, zu uns Menschen gelangt.


Diese wunderbare Zusage Gottes zu uns Menschen finden wir unter anderem im Jesaja 43, 1b:

Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein.

Diese Zusage Gottes ist Gold wert, ja, sie hat für immer Bestand!!


Ganz links außen von der erlösten Schar steht nun der verlorengeglaubte, aber jetzt erlöste Übeltäter.

Nein, er ist kein Übeltäter mehr. Er betet Jesus an und ihm wird ein reines weißes Gewand angezogen.

Mit einem Bein steht er noch in der Hölle. Vom linken Fuß an bis zu seiner linken Hüfte ist sein Gewand

noch schmutzig und noch von Wunden gezeichnet. Aber der HERR Jesus reinigt ihn von allen seinen

Wunden und Sünden, weil er sich zu IHM hinwendet. Wer sich zu Jesus Christus im Gebet hinwendet,

dem werden seine Sünden vergeben, wie denn im 1.Johannes 1,9 geschrieben steht:

„Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist ER treu und gerecht, das

Er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller unserer Ungerechtigkeit“.


Andere Erlöste stehen vor der Brücke, die vor Freude die Arme und Hände in die Luft werfen,

ein anderer steht verzückt in freudiger Erwartung, seine Hände in die Hüften stemmend,

dem HERRN entgegen kommen zu können. Auf der Goldenen Brücke laufen Kinder zu

ihrem HERRN hinüber, der sie bereits mit offenen Armen empfangen will.

Diese Szene hat zweierlei Bedeutung: Erstens: Kinder sind im Glauben völlig

unbelasteter und wesentlich empfänglicher als Erwachsene. Deswegen schreiten die Kinder

den Erwachsenen, auf der Goldene Brücke Jesus entgegen, voraus. Jesus spricht im Matthäus- evangelium 18, 3:

“ … wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht in das Reich der Himmel hineinkommen.“

Zweitens: Wenn Erwachsene zum Glauben an Jesus Christus kommen, sind sie wie Neugeboren.

Jesus sprach von einer Wiedergeburt, durch die Erneuerung des Heiligen Geistes, siehe Johannesevangelium 3, 1-6 und Titus 3, 5.


Auf einem erhöhten Felsen am linken Rand der Hölle steht der Widersacher Gottes,

der Teufel, oder Satan, der die Menschheit verführt. Er hält eine Lanze in seiner Hand,

um Menschen zur Sünde anzustacheln und zu verführen. Aufgrund der Erbsünde der

Menschen hat er sehr oft leichtes Spiel. Der Satan schaut zu den auferstandenen

HERRN Jesus Christus und seinen Erlösten hinüber. Er kann überhaupt nicht einschreiten.

Weder kann er den HERRN Jesus Christus von seiner Auferstehung aufhalten, noch gegen die Erlösten,

denen die Sünden in Jesu Namen vergeben worden sind, vorgehen. Er steht geschlagen da.

JESUS IST SIEGER ÜBER HÖLLE; TOD; TEUFEL UND UNSERE SÜNDEN; HALLELUJA !!

Im 1.Korinther 15, Ver 55 steht: Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg?


 

 

 

 

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 21. August 2016 um 09:26 Uhr
 
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