Diorama 1 – Jesu Verurteilung vor Pontius Pilatus in der Burg Antonia PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Claudia Laghusemann   
Freitag, den 26. Februar 2016 um 20:47 Uhr

Auf dem erhöhten Podest der Burg Antonia steht in der Mitte der römische Statthalter Pontius Pilatus

und zeigt auf Jesus, der zu seiner Rechten steht.

Hinter ihm stehen einige Würdenträger, Rechtsgelehrte, ein hochrangiger römischer Hauptmann

sowie römische Sicherheitskräfte.

Hinter Jesus, der ein rotes Gewand anhat und eine Dornenkrone auf seinem Kopf gesetzt wurde,

steht ein römischer Soldat, der ihn gewaltsam, vor der auf dem Hof versammelten Menschenmenge, vorgeführt hatte.

Ganz zu seiner Linken steht der berüchtigte Gefangene und Aufrührer Barabbas.

Dieser ist als starker, selbstbewußter, schöner junger Mann dargestellt, der seine rechte Faust in die Höhe hält.

Er gilt als Ausdruck von Menschen, die meinen, ohne Gott und seinen Sohn Jesus Christus in ihrem Leben

auszukommen. Man kann mit seiner eigenen Kraft und Stärke und Selbstvertrauen im Leben sehr weit

kommen und vielleicht sogar die Welt verändern.


Unterhalb des Podestes auf dem Hof versammelt sich eine Menschenmenge mit hocherhobenen Fäusten,

abgeriegelt von weiteren römischen Sicherheitskräften.

Auf die Frage des Pilatus was er mit Jesus machen solle, um einen der beiden Gefangenen am Passahfest

loszugeben, reagiert die Menge mit wütenden Rufen „Laß ihn kreuzigen“ „Laß ihn kreuzigen“.

 

Zu Pilatus linker Seite steht ein Waschbecken mit einem Handtuch, um sich die Hände, nach Jesu Verurteilung,

in „Unschuld zu waschen“, wie es im Matthäusevangelium 27 Vers 24 steht: Als aber Pilatus sah,

daß er nichts ausrichtete, sondern das Getümmel immer größer wurde, nahm er Wasser

und wusch sich die Hände vor dem Volk und sprach: „ Ich bin unschuldig an seinem Blut, seht ihr zu!“

 

 

 

 

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 21. August 2016 um 09:14 Uhr
 
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